Ab in den Süden

Der letzte Schultag vor den Herbstferien: 12 hoch motivierte Pfadfinder der DPSG Königstein machen sich auf den Weg in die Kronberger Partnerstadt Porto Recanati. Nach knapp zwei Tagen Fahrt und einer mehr oder weniger erholsamen Nacht auf einem Bauernhof in der Schweiz, erreichten wir endlich unser Ziel. Dort wurden wir bereits erwartet. Am nächsten Tag erkundeten wir mit einigen italienischen Pfadfindern die Umgebung insbesondere die Altstadt und Basilika von Loreto.

Italienische Freu(n)de

Der Montag wurde als Strandtag und Vorbereitungstag für den geplanten Ausflug in die Berge genutzt. Am Tag darauf startete unser Ausflug ins Inland, wo wir mit offenen Armen von einem italienischen Pfadfinder namens Cesare empfangen wurden, der nach einigen Erdbeben in diesem Jahr einer der Wenigen verblieben Dorfbewohner in dem idyllisch gelegenen Bergdorf Monastero war. Früh brachen wir am nächsten Tag mit unserem Pfadfinderfreund Cesare zu einer aufregenden aber anstrengenden Wanderung auf, bei der auch unsere Kletterkünste unter Beweis gestellt wurden. Der Weg führte uns durch herbstliche Wälder zu einer alten Grotte und einem wunderschönen Stausee im Tal umgeben von hohen Bergen. Krönender Abschluss unsere Zeit in den Bergen war ein gemeinsames Pizzaessen selbstgemacht und im echt italienischen Pizzaofen gebacken. Donnerstags ging es für uns dann zurück nach Porto Recanati und am Abend hatten wir die Möglichkeit mit den Italienern Handball zu spielen, da der Trainer dieser Mannschaft ebenfalls Pfadfinder war.

Den Tag darauf verbrachten wir auf einer Olivenfarm.Hier wurden wir herzlich begrüßt, konnten passend zur Jahreszeit bei der Olivenernte helfen und lernten bei dem darauffolgenden Besuch in der Olivenpresse viel über die Entstehung des Olivenöls. Selbstverständlich mit Kostprobe direkt aus der Presse. Am Samstag besichtigten wir die Küstenstadt Sirolo und genossen die italienische Herbstsonne am Meer. Abends fand ein intensiver Austausch mit den italienischen Pfadindern bei Pizza und Gitarrenmusik statt. An unserem letzten Tag durften wir an dem Pfadfindertag Vorort teilnehmen und lernten viel über die Traditionen der italienischen Pfadfinder.

Zusammen unterwegs: Danke Porto Recanti

Der Tag endete mit einem gemeinsamen Gottesdienst nachdem bereits Halstücher als Andenken an die gemeinsame Zeit ausgetauscht wurden. Insgesamt hatten wir eine erlebnisreiche und unvergessliche Zeit und bedanken uns ganz herzlich bei den Italienern, die uns so offen empfangen haben und uns diese Zeit einmalig gemacht haben. Außerdem bedanken wir uns besonderes bei Allen, die dank ihrer finanziellen Unterstützung diese Fahrt überhaupt möglich gemacht haben, ein besonderes Dankeschön geht an den Partnerschaftsverein Kronberg-Porto Recanati.

Rover in Porto Recanti: Eine Woche Italien