Mit etwa 35 Leuten vertraten wir auch auf dem Burgfestumzug die Pfadfinder Königstein unter dem Motto „marodierende Landknechte plündern die Stadt im 30 jährigen Krieg“. Ein Motto, was für uns perfekt geeignet war: wilde Ideen, wie wir das Thema möglichst authentisch darstellen könnten, gab es viele (Feuerwerkskracher?). Aber da wir es und mit den Zuschauern nicht ganz verscherzen wollten, haben wir uns für die harmlose Variante entschieden.

Trotz Sturzregen und Kälte war die Stimmung super. Passend zum Thema trugen wir buntgemischte Kleidung aus der Nähstube. Um dem Motto den letzten Schliff zu verleihen hatten wir für die Erwachsenen noch selbstgemachte Hellebarden dabei, die Kinder hatten Holzschwerter und andere „Waffen“ mitgebracht.
Auf unserem rollenden Grill haben wir für die umstehenden Leute Würstchen gebraten und erfreuten diese ebenfalls mit unserer selbstgebauten Süßigkeiten-Schleuder. Während dem Umzug hatten wir viel Spaß und ließen uns durch den Regen nicht die gute Laune verderben – schon in der Schneidhainer Straße waren die Schuhe komplett durchgeweicht, da sich diese in einen lahmen Fluss verwandelt hatte.

Anschließend gingen ein paar Pfadfinder noch auf die Burg um den wegen des Wetters leider recht wenig besuchten Stand für die Kinderspiele zu betreuen. Abschließend können wir nur sagen, dass es sich wirklich gelohnt hat bei dem Umzug durch Königstein mitzulaufen und wir auf jeden Fall im nächsten Jahr wieder dabei sind.

Marodierende Landknechte zerstören die Innenstadt

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