Am Sonntagmorgen, den 13. April sind wir, die Pfadfindergruppe der DPGS Königstein, um 9 Uhr morgens am Königsteiner Bahnhof losgelaufen. Zuerst ging es auf die Falkensteiner Burg. Dort starteten wir die erste Morgenrunde. Am kleinen Feldberg vorbei und durch Oberreifenberg kamen wir schließlich in Schmitten an. Dann sind wir durch Dorfweil durch und nach Brombach, wo die Brombacher Hütte, unser Ziel, dann auch endlich in Sicht war.

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Es war etwa 15.00 Uhr als wir ankamen und wir mussten noch auf den Verwalter der Hütte warten, denn wir hatten keinen Schlüssel. Als es da war, zeigte er uns die Zimmer. Es waren mehr als wir brauchten und die Gruppe entschied sich in dem Zehner Zimmer zu schlafen, die Leiter schliefen oben. Auf dem Gaskocher kochten wir dann unser Essen: Nudeln mit Tomatensoße. An diesem Abend kamen zwei aus unserer Gruppe nach, da sie vorher noch andere Termine hatten. Als der Ofen angefeuert war und es endlich wärmer wurde, wurde es im Gemeinschaftsraum sehr gemütlich. Einige waren sehr müde und gingen früh ins Bett, während der Rest noch gemütlich zusammen saß.

Nach dem Frühstück am nächsten Tag arbeiten wir an unser am Tag zuvor beschlossenen Projektmethode weiter. Also starteten die Leiter an diesem Vormittag mit uns mit dem ersten Punkt, der Themenfindung. Nach dem Mittagessen bekamen wir dann Besuch von einer weiteren Leiterin, die uns extra Kekse gebacken hatte. Anschließend ging ein Teil der Gruppe für die weitern Tage einkaufen und der Rest befasste sich mit einem Bach, den wir von der Quelle aus wieder zum Laufen bringen wollten. Abends grillten wir und saßen noch lange am Lagerfeuer.
Am Dienstagvormittag standen wir spät auf und arbeiten nach dem Frühstück noch kurz an der Themenfindung weiter und sammelten Ideen für unser Projekt. Nachmittags gingen wir dann nochmal alle zusammen an den Bach und legten einige Quellen frei.

Abends als wir eigentlich schon ins Bett gehen wollten, fiel uns auf, dass eine aus unserer Gruppe fehlte und einige Sachen aus unserem Haus(u.a alle Schuhe) nicht mehr da waren. Wir fingen an zu suchen und wurden von den Frankfurter Pfadfinder überrascht, die einen Überfall auf uns geplant hatten. Wir handelt aus wie wir das Mädchen aus unserer Gruppe wieder bekommen würden und saßen dann noch alle zusammen am Lagerfeuer und sagen Lieder. Es war ein sehr schöner Abend und es wurde sehr spät.
Am darauffolgenden Tag schlossen wir den Prozess der Themenfindung ab. Wir hatten einige Ideen zwischen denen wir uns entscheiden mussten. Diese nahmen wir dann symbolisch als Steine mit auf unsere Wanderung. Der nächste Punkt der Projektmethode nannte sich Beratung und Entscheidung und diesen führten wir auf der Wanderung durch. Immer wenn wir uns gegen ein Projekt entschieden haben, warfen wir einen Stein weg , so das wir nach langen Überlegungen uns für das Projekt Überfall entschieden. Nicht ganz ohne Einfluss der Frankfurter Pfadfinder. Wieder zu Hause angekommen bereiteten wir uns für die theoretische Red Arrow Prüfung vor, bei der Kenntnisse verschiedener Tierspuren, Koten, Wetter,… notwendig war.

Am Donnerstagmorgen mussten wir früh aufstehen, da wir an diesem Tag leider wieder abreisten. Nach dem das Haus wieder sauber war, liefen wir nach Schmitten und sind von dort aus mit dem Bus nach Königstein gefahren. Wir hatten eine sehr schöne Zeit und wir haben viele Erfahrungen mitgenommen.

Gruppenfahrt der „Trommelpeter“